Diese Webseite verwendet Cookies, um eine bestmögliche Funktionalität zu gewährleisten. Wenn Sie unsere Webseite nutzen, stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.

Endspurt - Herstellung der Gesellenstücke

Ein Beitrag von Lara, 12.02.2018

Am Ende der 3 ½ -jährigen Ausbildung zum Metallbauer besteht die Prüfung darin, ein individuelles Prüfstück anzufertigen – das sogenannte Gesellenstück. Das Gesellenstück soll zeigen, welche Fertigkeiten die künftigen Metallbauer in ihrer Ausbildung erworben haben.

Derzeit befinden sich drei unserer Azubis (20, 19, 20 Jahre) inmitten der Anfertigung ihrer Gesellenstücke.

Alles beginnt mit einer Idee für das Gesellenstück. Diese Idee wird in Form von Zeichnungen bei der Prüfungskommission eingereicht. Eine Woche vor dem Abgabetermin des Gesellenstückes bekommen die Azubis die Zeichnungen genehmigt zurück. Eventuell sind Änderungen vorzunehmen. Nun kann die Anfertigung beginnen.

Diese Zeit ist sehr aufregend und stressig, da die Azubis von der Zeichnung bis hin zur Fertigstellung des Gesellenstückes alles selbst in die Hand nehmen müssen. Nicht alles gelingt beim ersten Versuch, sodass oftmals mehrere Proben oder Teilstücke angefertigt werden müssen – solange bis alles passt. 

Die Auszubildenden sind nicht ganz auf sich alleine gestellt. Alle packen mit an und versuchen unter die Arme zu greifen. Bei Fragen oder Problemen können sie sich auch an den Ausbilder wenden.

Laut unseren Auszubildenden ist das Schönste daran zu sehen, wie man Dinge selbst erschaffen und seiner Kreativität freien Lauf lassen kann und dabei auch Verantwortung trägt. 

Am Ende der Ausbildung darf das Gesellenstück behalten werden. Bei einem guten Abschneiden nimmt das Gesellenstück anschließend an Wettbewerben teil, die auf Bundes- und Landesebene stattfinden.